Bericht 24:
Gegen den Wind durch
die Nullarbor – die „Wüste“ hat uns ausgespuckt
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Der für eine agrarische Nutzung ungeeignete Nullarbor-Plain
trennt das am Westrand nur spärlich besiedelte Western-Australia
von dem nach Westen vorgeschobenen Farmland South-Australias an
der Südseite des Kontinentes. Das Faszinierende an der Durchquerung
dieses Landstriches ist die von Menschenhand unberührte Weite
der Natur. Der Eyre-Highway Nr. 1 als einzige Fahrstrasse bietet
auf 1.200 Kilometer nur Roadhouses zur Versorgung an in weiten Abständen.
Schon die eindringlichen Warnungen und Empfehlungen an die Autofahrer
lassen auf ein Abenteuer schließen. Wir ließen uns davon
nicht abschrecken und mussten in Kauf nehmen, weitab vom nächsten
Roadhouse im „Bush“ schlafen zu müssen. Das gefährlichste
sei die bei Windstille unerträgliche Hitze, hatten uns Aussies
in Vietnam angekündigt. Die Radreifen seinen einem hochgradigen
Verschleiß ausgesetzt, hatte ich im Buch eines Australienradlers
gelesen. Eine besorgte Frau riet uns entschieden ab mit dem Hinweis,
da ist nur Sand.
All
das war schlichtweg falsch! Wir haben ja schon viele Überraschungen
erlebt auf unserer großen Reise. Nicht die Hitze setzte uns
zu, es war der Wind. Dass in dieser Jahreszeit der Wind meist beständig
vom Osten her bläst, hatten wir erst in Perth erfahren. Zwei
Amerikaner, die wir im Schlussteil getroffen hatten, ein pensionierter
Professor und ein Mediziner, hatten sehr konsequent gehandelt und
sind nach Sydney geflogen um von dort mit dem Wind zu radeln.
Wir
hatten diesen Hinweis nicht so ernst genommen. Als wir schon einige
Tage gegen den Wind angekämpft hatten, tröstete uns ein
Aussi mit der Vorhersage, dass der Wind meist am Nachmittag gegen
West dreht. Auch das stimmte nicht. Am Nachmittag drehte der Wind
regelmäßig erst richtig auf.
Der raue Asphalt konnte unseren Reifen nichts anhaben, meist rollten
wir auf glatter Straße. Der Plain ist zwar sehr sandig und
trocken aber keine vegetationslose Sandwüste. Es ist der Bush,
wie die Aussis sagen, der sich unter sehr kargen Bedingungen behauptet.
Sträucher und Büsche halbhohe vom Wind zerzauste Baume,
streckenweise nur trockene Grasbüschel.
Der
Busch lebt zu jeder Jahreszeit und es leben da auch Tiere. Es hat
einige Tage gedauert, bis wir die ersten Kängurus springen
sahen, weitab zwar, Jutta hatte sie als erste erkannt. Doch dann
waren wir diesen Sprungtieren mit den langen Ohren ganz nahe. Wieder
hatte meine Frau ihr Auge schweifen lassen und gab mir einen leisen
Zuruf. Drei hatte sie entdeckt, ganz dicht am Straßenrand.
Ich pirschte mich im Schutz eines Busches heran, zwei sprangen weg,
das dritte verharrte und vertraute offenbar auf die Tarnung am Strauch.
Bis auf drei Meter kam ich heran und konnte abdrücken. Erst
dann stellte es sich in Abwehrhaltung auf und sprang weg. Etwas
weiter sprang ein Tier nahe an der Straße im gleichen Tempo
wie wir auf dem Rad, hielt zweimal kurz inne und schaute zu uns
herüber. Radfahrer kommen eben selten vorbei.
Ich
blende zurück nach Norseman, wo wir in der Morgendämmerung
eine neue, eine vor allem sportlich sehr anspruchsvolle Herausforderung
annahmen, denn wir wollten versuchen, bis zum Abend nahezu 200 Kilometer
zu überwinden zum Roadhouse Balladonia. Mental hatten wir uns
darauf eingestellt, dass wir auf dem Weg dahin auf keinen Stützpunkt
treffen werden. Jeder von uns hatte 7 kg zugeladen, Wasser und Nahrung.
Wie
immer bevor wir uns in die Sättel schwangen, küssten wir
uns und wünschten Glück und ein „pass auf dich auf“,
diesmal sehr bewusst.
Es
war sehr kalt an diesem frühen Morgen bei 7 Grad. Ich hatte
meinen Fleecepulli übergezogen, den ich in den vorausgegangenen
Wochen ganz tief in einer Packtasche versenkt hatte. Meine Frau
hatte mit ihrer gelben Jacke einen besseren Windschutz. Nach Monaten
der Wärme und Hitze mussten wir wieder die Kalte des Fahrtwindes
an Händen, Beinen und im Gesicht ertragen. Wir drückten
heftig in die Pedale um Körperwärme zu erzeugen. Wo ist
die Sonne, durch das Laub der Eukalyptusbäume schimmerte zunächst
nur das rosarot der Dämmerung, bis sie majestätisch hochkam,
die Sonnenscheibe, heute von uns herbeigesehnt. Nach 30 Kilometern
erst spürten wir eine angenehme Erwärmung. Wie befürchtet,
hatte der Wind von Südwest auf Ost gedreht, doch noch boten
die Bäume einen Windschutz und wir kamen gut voran. Wir hatten
erfahren, dass wir an die Brandherde eines Buschfeuers kommen werden.
Das Feuer sei jedoch unter der Kontrolle der Firefighter.
Wir
sahen die Qualmwolken von weitem, aus Baumstümpfen züngelten
noch Flammen. Auf zehn Kilometer erstreckte sich der Brandherd,
doch die Firefighter waren da.
Als wir 135 Kilometer hinter uns hatten, rief ich meiner Jutta zu
„Was kann uns noch passieren, wir packen das!“ Dabei
hatten wir ein häufiges Auf und Ab hinter uns, doch der leichte
Gegenwind war gnädig.
Doch
ganz unerwartet hatten wir Schreckminuten zu überstehen. Jutta
war gerade vorgefahren um mich in den Windschatten zu nehmen.
Da
kam sie plötzlich ins Trudeln, als sie zur Seite geschaut hatte
und dann bremste sie noch ab. Da kam ich nicht mehr seitlich vorbei
und ich hatte auch nicht die Hand an der Bremse. Ich verriss den
Lenker und steuerte nach rechts auf die Fahrbahn. Da lag ich als
wieder einmal, wie schon in Vietnam, das Rad über mir, ich
mit dem Rücken auf der Straße, zunächst hilflos
wie ein Maikäfer, spürte den Sturzschmerz und ein Brennen
an Beinen und an der Schulter. Da beugte sich auch schon meine Frau
über mich „Mein Liebster, mein Liebster, entschuldige,
ich bin schuld, bist du verletzt?“ Das war schon die halbe
Heilung für mich. Ich konnte aufstehen und mich bewegen. „Das
sind nur Schürfwunden, ich kann weiterfahren“ versicherte
ich eilfertig und überspielte dabei den brennenden Schmerz
und die Benommenheit im Kopf. Ich hatte den Vietconghelm auf, der
war im weiten Bogen davongeflogen, ob der Helm das Aufschlagen des
Kopfes verhindert hat, weiß ich nicht genau, für einige
Tage ist mir ein leichtes Schleudertrauma am Hals geblieben. „wir
müssen die Fahrbahn freimachen“, rief ich meiner Frau
zu. Beide Räder lagen auf der Straße, eine Packtasche
auf der Gegenfahrbahn. Ein Pkw mit Anhänger hielt an. Ein Mann
und eine Frau stiegen aus. Jutta rief aufgeregt „We have had
an accident“, das klang hilfesuchend. Ich schaute auf den
Anhänger, nein, da war nicht ausreichend Platz.
Die
beiden sagten kein Wort, keine Frage nach dem Woher und wohin. Wir
passten offenbar überhaupt nicht in ihre Vorstellungswelt,
so wie sie uns anstarrten. Skeptisch schauten sie auf meine blutenden
Schürfwunden. Sie wollten schon wieder wegfahren, doch sie
blieben noch, als sie sahen, dass mein Hinderrad blockierte. Wir
mussten nur neu justieren und das Rad drehte sich. „Gott sei
Dank, unsere Räder halten was aus, entfuhr es mir erleichtert.
Ich hatte mich wieder gefangen und fragte den Mann, ob sie auch
in Balladonia Halt machen würden. Der winkte ab, nein sie fahren
durch, ihr Ziel sei Melbourne, das waren nur 2.700 Kilometer. Beide
waren sichtlich erleichtert, als sie weiterfahren konnten. Die Eukalyptus
und Akazienbäume lichteten sich und schon packte uns der Wind
stärker von vorn. Meine Frau reagierte heftig „Warum
muss ich mir das antun, wenn ich gewusst hätte was du von mir
verlangst, hätte ich dich nicht geheiratet. Doch diese Bemerkung
war scherzhaft gemeint. Ich weiß ja, sie würde mich wieder
heiraten. Und noch mal bergauf und ab. Doch wir werden ankommen,
die letzten 5 Kilometer waren noch mal sehr hart, leicht bergauf
gegen den Wind.
Ein
behagliches Motelzimmer nahm uns auf und wir blieben auch am nächsten
Tag, die Wunden lecken und neue Kraft sammeln.
Und
wieder wartete eine Mammutetappe auf uns, 182 Kilometer bis Caiguna.
Die Landschaft war karger geworden. Doch der Busch mit den unterschiedlichsten
Stauden und Büschen lasset sich nicht unterkriegen, echt dekorativ
leuchten silbrig glänzend niedrige Stauden zwischen dem höheren
Buschwerk.
Es
sollte der härteste unserer Tour werden, der uns alles abverlangte,
was wir an mentaler Stärke, eisernem Willen und unserer Wettkampfhärte
aufbringen konnten. Das berühmte Teilstück mit schnurgerader
Strasse auf 166 Kilometer nervte uns nicht wegen der eintönigen
Straßenführung. Es war der Wind, der uns gnadenlos von
vorn anfauchte. Und wenn er etwas abebbte und wir einen
Gang höher geschaltet hatten, blieb er umso heftiger, so als
ob er nur kurz Luft geholt hätte. Besonders grausam war das
in den langen anstiegen auf der schnurgeraden Straße. Ja ich
hatte den Eindruck, es geht nur bergauf. Wir konnten uns nicht freuen
an diesem Tag, das hatte noch einen anderen Grund. Denn wir wurden
Zeugen, wie die Motorfahrzeuge grausam Tiere töten. Totgefahrene
Kängurus hatten wir schon in den Tagen zuvor viele gesehen.
An diesem Tag jedoch war es schockierend. Wir hatten stundenlang
den ekelhaften Verwesungsgeruch in der Nase, den auf der Wind nicht
vertreiben konnte. Die meisten Kadaver lagen am Straßenrand.
Die auf der Fahrbahn liegenden Tierleichen wurden von den wuchtigen
Reifen der RoadTrains zerfetzt, am offenen Fleisch pickten die Krähen
herum. Ein weidgerechtes Töten ist das sicher nicht. Da werden
angefahrene Tiere sicher qualvoll verenden. Jutta sah ein zuckendes
junges Tier.
Es
waren hunderte dieser totgefahrenen Tiere an diesem einen Tag, auch
das hat sich uns für den Rest unseres Lebens eingeprägt.
Eine Australierin hatte uns erzählt, dass sich in kalten Nächten
Tau am Straßenrand niederschlägt, den die Tiere auflecken,
sie werden außerdem von den nächtlichen Fahrzeugen geblendet
und springen nicht weg. Warum werden keine Schutzzäune gezogen?
Ein Aussi, der auch mit dem Fahrrad unterwegs war, meinte mit einem
Ausdruck von Bedauern, das wäre sicher zu teuer, denn hier
gibt es keine Farmerinteressen zu schützen.
Unser
Zeitpolster schmolz zusammen, hinter uns hatte sich die Sonne schon
abgesenkt. Immer kurzfristiger wechselten wir uns beim Windschattenfahren
ab und mussten Stopps einlegen. Dann war Jutta nur allein in Front,
sie war entschieden stärker als ich. Noch 30 Kilometer Jutta
rief mir zu „Wir gehen in den Busch“, war das ihr Ernst,
nur 30 Kilometer trennten uns von einem Motelbett einer Dusche und
einem Abendessen. Wir schwenkten nicht in den Busch und meine Frau
setzte wieder einmal in der Schlussphase ungeahnte Energien frei,
sie hatte mich im Schlepp. Doch ich konnte die Spur nicht halten.
Die häufig spitz von vorne ankommenden Böen hatten mich
verunsichert und ich bekam Probleme mit dem Gleichgewicht. Vielleicht
war das noch auf den Sturz zurückzuführen. Jutta kurbelte
in gebeugter Haltung verbissen. Ich fürchtete, vom Rad zu fallen,
hätte eigentlich noch mal absteigen müssen. Als die aller
letzten Sonnenstrahlen über den Asphalt krochen, bogen wir
zum Roadhouse ein, doch beim Absteigen war ich am Ende, das Rad
kippte um, ich hielt mich an der Hauswand fest. Gleich daneben lachten
zwei junge Männer, die dachten wohl, ich hätte mein Rad
aus Spaß umgeworfen. Wieder war sofort meine Frau bei mir
in ihrer Sorge um mich. Beide hatten wir die härteste Ausdauerbelastung
hinter uns, wir waren erschöpft und mussten erst mal einige
Minuten Luft holen. Wir gingen zur Rezeption, da hatten wir einen
feisten Mann vor uns und der erklärte uns, dass Motel sei ausgebucht.
Wir schauten uns an, ausgerechnet heute, wo wir es wie nie zuvor
nötig hatten, uns zunächst einmal auf ein Bett zu werfen
und auszuruhen, ausgerechnet an diesem Tag wurden wir erstmals auf
unserer bisherigen Tour abgewiesen. Der konnte uns die Erschöpfung
ansehen als ich sagte, dass wir nach 12 Stunden auf dem Fahrrad
einen Schlafplatz brauchen. Dieser unsympathische feiste Typ, dessen
Visage ich auch nicht vergessen werde, erklärte ohne jegliche
Gefühlsregung mit einer lässigen Armbewegung zur Straße
hin, wir sollten zum nächsten Roadhouse fahren. Einige Leute
standen dabei und hörten sich das völlig ungerührt
an. Ich bat dann umleinen Platz unter Dach, wo wir unsere Schlafsäcke
ausbreiten könnten. Der reagierte unwillig, es sei alles voll.
Dann war ihm offenbar was eingefallen. Zunächst kassierte er
jedoch 12 Dollar, das war ihm das Wichtigste. Dafür dürften
wir auch die Toilettenanlagen benutzen. Dann ging er mit uns ein
Stück des Weges, nein er watschelte wie eine Ente, denn mit
seinen fetten Beinen konnte er nur breit gehen. Er deutete auf einen
betonierten Durchgang zwischen den Toilettenanlagen. Darüber
war ein Wellblechdach, da hätten wir Schutz gegen Regen. „Das
gibt es doch nicht!“, rief Jutta entsetzt aus, als sich der
feiste Typ schon wieder entfernt hatte. Regen hatten wir am allerwenigsten
zu befürchten, mehr den Wind und die Leute die des Nachts über
unsere Schlafsäcke stolpern würden.
„Jetzt gehen wir ins Zelt“ erklärte Jutta entschlossen.
Also da habe ich den Zeltsack nicht umsonst um die halbe Erdkugel
geschleppt. Wir hatten uns in unserem Erschöpfungszustand den
Zeltaufbau ersparen wollen. Wir fanden einen Baum zum Anlehnen der
Räder und machten uns an die Arbeit. Im Wind flatterten uns
die Zeltplanen immer wieder weg und das Licht war dürftig.
Meine Frau schaffte es schließlich, ich konnte nicht viel
dazu beitragen. Eine Stunde später lagen wir eng aneinander
in unseren Schlafsäcken und fanden endlich Ruhe. Nur 73 Kilometer
waren es bis zum nächsten Roadhouse, da konnten wir uns Zeit
lassen. Doch auch dort war alles ausgebucht, Straßenarbeiter
hatten das Motel belegt. Auch hier reagierte der Manager gereizt
auf meine bescheidene Frage nach einem Behelfsraum. Das regte uns
nicht auf, wir hatten ja das Zelt. Großzügig verzichtete
der Manager auf den Obolus für das Duschen. Zum Frühstück
hatten wir noch einen Rest Müsli und wollten im Motel nur eine
Tasse Kaffee trinken. Schon das erregte Unwillen. Als dann meine
Frau nur etwas heißes Wasser nachlaufen ließ, war schon
der Manager da und wollte nachkassieren.
Es folgten noch einige lange Tagesetappen. Einmal meinte es der
Wind gut mit uns. Wir waren ja schon zufrieden, wenn er nur schwach
blies oder zur Windstille anhielt. Doch dann hatten wir noch mal
Berg und Tal zu überwinden, das ging an unsere letzten Kräfte.
Im Morgengrauen hatten wir auf völlig baumloser Fläche
den scharf abgegrenzten Horizont kreisrund um uns, die Sonne blendete
uns zwei Stunden. Unser eigener Verpflegungsvorrat war aufgebraucht
und das Motelfrühstück und die gebotenen Mahlzeiten gaben
nicht viel her. Kein Roadhouse lud zum Verweilen ein, obwohl wir
einen Ruhetag dringend nötig hatten. Und so machten wir uns
wieder und wieder für drei Tage auf den Weg. Es tauchten die
ersten Farmzäune auf und wir hatten trockene abgeerntete Felder
zu beiden Seiten. Da war das Bucshland viel interessanter.
In Penang nach 80 Kilometern an diesem Tag hatten wir dann den ersten
Generalstore vor uns, nach 1.200 Kilometern. Als meine Jutta überlegte,
was sich alles einkaufen will, war der Store auch schon geschlossen,
um 13 Uhr am Samstag. Dafür haben wir im nahen Restaurant zweimal
gegessen. In Ceduna endet die Nullarbor, wir haben dieses weite
Ziel erreicht. In einem behaglichen Cabin am Campground blieben
wir zwei Tage und schliefen und schliefen und Aßen und aßen.
Jutta hat selbst gekocht, ich fühlte mich wir zuhause. Nach
Adelaide sind es noch 8oo Kilometer, und wir haben viel Zeit dafür,
bevor wir bei Margret Day zu Gast sein werden.
Es
geht uns gut und wir grüßen all unsere Freunde recht
herzlich.
Jutta
und Gerhard
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