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Bericht 14: Zweiter Kurzbericht Seite 1/1
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Wir sind vier Tage auf dem Weg nach Süden,
350 km hinter uns, morgen wollen wir 150 km wagen, Die Nationalstraße
ist atemberaubend, aufregend interessant. Wir sind umgeben von Menschen,
die meisten auf Rädern. Sie transportiern unmögliches
auf dem Rad: lange Eisenstangen, Glasscheiben, Schränke, die
zwei Meter ausladen, Hühner, Enten und Ferkel in engen Käfigen.
Nach Regen sind wir total verdreckt in
der ersten Herberge angekommen, dort hat Mutter für uns ein
Festagsmenü gekocht. Des Nachts sind wir unter zwei Bettdecken
gekrochen wegen der Kälte.
Am nächsten Tag böse Überraschungen,
der Bowdenzug der Rohloffschaltung ist gebrochen, das war immer
mein Albtraum, mit dem schwersten Gang musste ich weiterfahren.
Dann urplötzlich ein Plattfuss vorn, der mich vom Rad riss.
Ich habe nichts gebrochen, aber ich kann kaum gehen, aber Radfahren
geht. Ein findiger Mechaniker schaffte es, den Ersatzbowdenzug in
die komplizierte Technik zu montieren.
Die Menschen hier haben so viel Lebensfreude,
das steckt an, wir hören Hello von allen Seiten und alle wollen
uns helfen, wenn nur nicht diese Sprachbarrieren wären. Ich
möchte jede Stunde nutzen, leider kommt ab und zu Müdigkeit
dazwischen, zur nächtlichen Regenerierung.
Uns beiden geht es trotz kleiner Beschwerden
gut. Jutta fuhr heute sehr stark.
Herzlichst Jutta und Gerhard
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